St. Anton
Der Skiweltcup in Tirol hat bereits eine längere Tradition, was auch am Beispiel von St. Anton wieder deutlich wird. In der Gemeinde im Bezirk Landeck im Bundesland Tirol begleitet einen der Wintersport über die ganze kalte Jahreszeit hinweg. Es handelt sich um einen der beliebtesten Skiorte im gesamten Land, was vor allem auch an den bestens präparierten und auch durchaus selektiven Pisten liegt. Diese Qualität, die das Skigebiet St. Anton mitbringt, haben mitunter auch die Verantwortlichen der FIS erkannt, weshalb bereits die unterschiedlichsten Ski Weltcup Events im kleinen Ort in den österreichischen Alpen ausgetragen wurden. Sowohl Damen als auch Herren gingen bereits über die äußerst fordernden Strecken von St. Anton.
Alpine Skiweltmeisterschaften in St. Anton
Besondere Bekanntheit hat man selbstverständlich auch auf Grund der Alpinen Ski Weltmeisterschaften erhalten, die im Jahre 2001 im bekannten Wintersportort stattfanden. In Christchurch in Neuseeland erhielt man bereits 1996 den Zuschlag für die Austragung, was vor allem auch den österreichischen Exskirennläufer Karl Schranz freute, der maßgeblichen Anteil an der erfolgreichen Bewerbung hatte. Als Einheimischer war es für den St. Antoner eine Frage der Ehre, die Alpinen Ski Weltmeisterschaften in den kleinen Ort am Arlberg zu holen. Es folgte eine perfekt organisierte Veranstaltung, die die Massen bewegte. So besuchten insgesamt etwa 350 000 Zuseher die zahlreichen Bewerbe, bei den sportliche Höchstleistungen erbracht wurden. Aus österreichischer Sicht handelte es sich auch durchaus um äußerst erfolgreiche Weltmeisterschaften, holte man sich doch nicht weniger als elf Medaillen, wobei sich darunter auch drei in Gold befanden. Besonders eindrucksvoll war dabei sicherlich die Abfahrt der Damen, bei der die österreichischen Rennläuferinnen den Konkurrentinnen keine Chance ließen und alle drei Podestplätze für sich beanspruchten. Aber auch der Doppelsieg im Slalom angeführt vom Lokalmatador Mario Matt oder der Abfahrtstitel von Hannes Trinkl, der Hermann Maier knapp auf den zweiten Platz verweisen konnte, zählten zu den besonders bewegenden Momenten.
Dem Organisationsteam rund um Karl Schranz gelang es perfekt organisierte Weltmeisterschaften zu veranstalten, bei denen neue Superlative aufgestellt wurden. Der sportliche Großevent bewegte die Massen wie kaum eine Weltmeisterschaft zuvor und zog an den Wettkampftagen jeweils Abertausende in den Zuschauerraum sowie an den Rand der Strecke, sodass ein perfekter Rahmen für die erstaunlichen Leistungen gebildet werden konnte.
Stimmungsgeladene Veranstaltung Skiweltcup
St. Anton war zu dieser Zeit allerdings nicht nur das Zentrum des Wintersports sondern sicherlich auch die Hauptstadt der Partytiger, setzte sich die hervorragende Stimmung unter den Besuchern doch auch jeweils an den Abenden fort, an denen riesige Feiern zu Stande kamen. Generell sorgt der Skiweltcup in St. Anton immer wieder dafür, dass tolle Partys gefeiert werden, die man keinesfalls verpassen sollte, ist der Wintersportort am Arlberg doch auch für seine besonderen Apres Ski Lokale bekannt. Die unterschiedlichsten Menschen aus allen Regionen der Erde treffen sich dabei und runden die Weltcupveranstaltung erst so richtig ab. Jedes Mal von neuem kann das gespürt werden, weshalb die FIS Verantwortlichen auch immer wieder gern nach St. Anton zurückkommen, wenngleich man es nicht zu einem alljährlichen Fixpunkt im Kalender des Alpinen Ski Weltcups geschafft hat. Gilt es jedoch, einen Ersatz-Ort zu finden, so greift man gern auf St. Anton zurück, das bereits öfters in die Bresche gesprungen ist. Alles in allem hat der Skiweltcup St. Anton mit Sicherheit auch geprägt, wobei ausser Frage steht, dass stets beide Seiten davon profitiert haben.
